Antrag: Bike+Ride-Anlage am Bahnhof Raisdorf

26.08.2018

Die CDU-Fraktion wird in der nächsten ordentlichen Stadtvertretung beantragen, dass geprüft wird, in wie weit eine Bike+Ride-Anlage am Bahnhof Raisdorf realisierbar ist und unter welchen Bedingungen die Stadt Schwentinental hierfür das entsprechende Förderprogramm des Landes Schleswig-Holstein in Anspruch nehmen kann.


Die Stadtvertretung möge beschließen:

Der Bürgermeister und die Verwaltung werden beauftragt zu prüfen, in welchem Rahmen eine zeitgemäße Bike+Ride-Anlage am Bahnhof Raisdorf realisiert werden kann.

Hierbei sind folgende Aspekte zu betrachten:

Standort

  • Welche städtischen Flächen stehen am Bahnhof zur Verfügung?
  • Welche Flächen kommen im Rahmen einer Kooperation (z.B. Deutsche Bahn AG) in Frage?

B+R-Ride-Anlage

  • Welche Varianten einer Bike+Ride-Anlage kommen in Betracht? (Anzahl Stellplätze, Überdachung, …)?
  • Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Förderprogramm des Landes

  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um in den Genuss der Förderung von bis zu 75% zu kommen?
  • Bis wann müssen Anträge eingereicht werden?

Begründung:

Die heute vorhandenen Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern am Bahnhof Raisdorf sind in einem schlechten Zustand. Fahrräder lassen sich nicht sicher abstellen, es fehlen die heute üblichen Fahrradbügel zum Anschließen sowie größtenteils eine Überdachung. Daher wird der Bahnhof Raisdorf bisher wenig von Pendlern genutzt, die mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um den Individualverkehr sollte die Stadt durch eine attraktive Bike+Ride-Anlage dazu beitragen, dass mehr Pendler die Kombination Fahrrad-Zug nutzen. Auch der geplante Ausbau des Bahnangebots spricht dafür, dass eine zeitgemäße Bike+Ride-Anlage sinnvoll ist.

Durch das aktuelle Förderprogramm des Landes Schleswig-Holstein ergibt sich ggf. die Möglichkeit einer Realisierung. Die NAH.SH GmbH als Verwalter der Finanzmittel empfiehlt, sie bereits zu Beginn der Planung mit einzubeziehen, um unter Umständen notwendige Korrekturen am Förderantrag und dadurch entstehende Zeit und Kosten zu vermeiden.